Weltwassertag!

Mittwoch, den 27. März 2013 um 17:44 Uhr

Wasser ist Leben. Und somit auch ein Grundbedürfnis aller Menschen. Nichtsdestotrotz plant die europäische Kommission unter dem EU-Kommissar für den Binnenmarkt Michel Barnier die „Öffnung des Wassermarktes“ für private Investoren. Dadurch wären europäische Kommunen dazu verpflichtet, ihre Wasserversorgung öffentlich auszuschreiben, wodurch diese in die Hände privater Investoren fallen kann.

Diese durch die Mitarbeit großer Wasser- und Energiekonzerne zustande gekommene Maßnahme wäre eine Privatisierung der Wasserversorgung in potentiell allen Städten der EU. Welche Folgen das haben kann, ist aus der portugiesischen Stadt Pasos de Fereira bekannt. Dort stiegen die Wasserpreise nach einem einmaligen Gewinn für die Kommune bald um 400 % an und nahmen anschließend weiter um jährlich 6 % zu, so ein Sprecher der lokalen Bürgerbewegung. Außerdem: Steckt der Versorger seine Gewinne in die eigene Tasche, statt wie bisher komplett in den Ausbau und die Wartung der Leitungen, sinkt die Qualität des Wassers.

Mittels einer Kampagne versuchen derzeit Bürger und Bürgerinnen in ganz Europa die drohende Privatisierung zu stoppen und das Recht auf Wasser zu einem von der EU anerkannten Menschenrecht zu erklären. Unterstützen Sie diese Petition und stellen Sie klar, dass Wasser jedem gehört und nicht in die Hände gewinnorientierter Unternehmen!

http://right2water.eu

   

Vortrag zum Thema Asyl in der Grünen Ecke

Mittwoch, den 27. Februar 2013 um 15:02 Uhr

Massenabschiebungen von Sinti und Roma...
Eine Ablehnung des Winterabschiebestopps durch den Landtag...
Rassistische Diskussionen um die dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern und den angeblichen "Asylmissbrauch"...
Asylsuchende sind gezwungen in mangelhafte Wohnungen zu leben, sie bekommen eine unzureichende medizinische Versorgung, werden - besonders durch die Behörden - aus der Gesellschaft ausgegrenzt und gezwungen, Arbeit im Rahmen von 1€-Jobs anzunehmen...

Die Liste der Missstände rund um die Thematik Asyl ist lang.
Um für die bestehende Problematik zu sensibilisieren und den 'deutschen Verhältnissen' gemeinsam auf die Spur zu kommen, lädt Euch die Grüne Jugend Dresden zu einem Vortrag und anschließender Filmvorführung in der Grünen Ecke ein.

Vertreter des Netzwerk Asyl Migration Flucht (NAMF) werden einen Überblick über europäische, deutsche und sächsische Asylpolitik geben und die Situation der betroffenen Menschen schildern. Danach wird die Dokumentation "leben verboten" (30 min.) gezeigt, die das deutsche Asylsystem in bewegender Klarheit darstellt. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussionen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Wann? 26. Februar, 20:00 Uhr
Wo? Grüne Ecke, Bischofsplatz 6

   

Nicht lange fackeln – Nazis blockieren!

Freitag, den 14. Dezember 2012 um 22:16 Uhr

13. Februar – kein Tag für Nazis

Seit vielen Jahren versammeln sich am und um den 13. Februar in Dresden Nazis zu einem sogenannten „Trauermarsch“. Am Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg verdrehen sie die Geschichte und nutzen den Mythos von der „unschuldigen Stadt“. Die Tradition des „stillen Gedenkens“ bietet den Nazis nach wie vor Anschlusspunkte. Sie verhindert, an diesem Tag aus der gesamten Breite der Dresdner Gesellschaft auf Nazis mit aller Vehemenz zu reagieren. Bis zum Jahr 2009 entwickelte sich der alljährliche Aufmarsch so zum größten Nazi-Ereignis in ganz Europa.

Eine wirksame Strategie gegen den Naziaufmarsch konnte erst 2010 mit dem Mittel der Massenblockade umgesetzt werden. Getragen von dem bundesweit und spektrenübergreifend agierenden Bündnis „Nazifrei! - Dresden stellt sich quer“ versperrten damals tausende Menschen die Route der Nazis. Dieser Erfolg wurde 2011 wiederholt, und 2012 sagten die Nazis ihren Großaufmarsch dann gleich ganz ab. Vielmehr setzten weit über zehntausend Aktivist_innen auf einer der größten antifaschistischen Demonstrationen seit 1989 ein deutliches Zeichen: Der Großaufmarsch der Nazis in seiner bisherigen Form scheint Geschichte zu sein!

Doch gilt es weiterhin, aufmerksam zu bleiben. Wir als Bündnis „Nazifrei! – Dresden stellt sich quer“ werden wieder einschreiten, falls Nazis am 13. Februar 2013 erneut versuchen, die NS-Geschichte zu verklären. Unsere Strategie bleibt dabei das Erfolgskonzept der Blockade. Umfragen1 zeigen: Die große Mehrheit der Stadtbevölkerung befürwortet es, wenn wir Nazis in Dresden blockieren. Bisher wurden die Kampagnen umfassend europaweit unterstützt. 2013 liegt die Verantwortung mehr denn je in Dresden. Stellen wir uns gegen Rassismus und Geschichtsrevisionismus! Stoppen wir die Nazis gemeinsam!

 

Weiterlesen: Nicht lange fackeln – Nazis blockieren!

   

Erfolgreich Kleider getauscht!

Samstag, den 24. November 2012 um 19:23 Uhr

Die Kleidertauschbörse am 18. November der Grünen Jugend Dresden war ein voller Erfolg. Bei Kaffee, Kuchen und gemütlicher Musik wurde Kleidung getauscht und angeregt diskutiert. Ob jung, ob alt, klein oder groß: Für jede_n der rund 100 Besucher_innen war etwas dabei. Es wurde geschaut, gewühlt und schließlich anprobiert. Das System ganz einfach: wer etwas mitgebracht hat, durfte auch wieder etwas mitnehmen.
Und ganz nebenbei wurde über die Thematik informiert. Auf einer Leinwand wurden Fakten über die Textilindustrie und die Missstände bei der Herstellung der Textilien präsentiert, die die Besucher_innen dazu anregen sollten, ihr eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen.
Übrig gebliebene Kleidungsstücke werden demnächst an eine wohltätige Organisation übergeben.

   

Seite 1 von 59