Fahrradwege überall!
Montag, den 26. Juli 2010 um 13:58 Uhr
Die Stadt will mit der neuen Grünflächensatzung das Fahrradfahren in öffentlichen Parks und Grünanlagen verbieten. Ab Sonntag, dem 25.07.2010, haben wir mittags die Wege des Alaunparks in Dresden-Neustadt für Radfahrer_innen gesperrt, um die Bürger_innen schon mal auf die Zukunft vorzubereiten. Wir als Grüne Jugend Dresden sehen die Radfahrpolitik in Dresden generell als Problem, was sich an dem geplanten Fahrverbot in Parks wieder einmal bestätigt. „Mit dem Absperren der Wege wollen wir Radfahrer_innen darauf aufmerksam machen, was die Stadt plant und welche konkreten Auswirkungen dies auf das Radfahren in Dresden haben wird. Obwohl das Radverkehrsaufkommen in Dresden weiter zunimmt, nimmt die Fahrradfreundlichkeit der Stadt immer weiter ab. Das ist vor allem in Zeiten des spürbaren Klimawandels politischer Unsinn.“, fasst Laura Piotrowski, Vorstandsmitglied der Grünen Jugend Dresden, zusammen. Von den Bürger_innen kamen positive Resonanzen auf die Aktion. Das Unverständnis für die Stadtpolitik war groß. Viele wollen sich an ihren Stadtratsabgeordneten Patrick Schreiber (CDU) richten und ihn auffordern, der neuen Grünflächensatzung nicht zuzustimmen. 
Wir als Grüne Jugend Dresden fordern, dass der Radverkehr in Dresden nicht weiter eingeschränkt und behindert, sondern endlich ausgebaut wird. „Auch Patrick Schreiber, der noch im Wahlkampf bürgernah aufgetreten ist, sollte die neue Grünflächensatzung ablehnen“, gibt Anne Kerlin, Mitglied im Stadtvorstand von B´90 Die Grünen und auch aktiv in der Grünen Jugend Dresden, zu Bedenken.
Michael Bloss von der Grünen Jugend ergänzt:„An die Oberbürgermeisterin stellen wir die Forderung, dass sie ihren Dienstwagen zu Hause lässt und mit dem Rad ins Büro rollt. Dabei wird sie wahrscheinlich feststellen, wie radfahrunfreundlich Dresden ist.“
Nazis erobern Dresdens Innenstadt/Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten
Freitag, den 18. Juni 2010 um 15:55 Uhr
Am 17. Juni, einem Tag des Widerstands gegen Diktatur und für die
Freiheit aller Menschen, instrumentalisierten Neonazis erneut die
Geschichte. Unter dem Motto "Damals wie heute" marschierten 120 Nazis
ohne große Gegenwehr durch Dresdens Innenstadt.
Wir als Grüne Jugend wollen nicht in einer Stadt leben, in der braunes Gedankengut einfach durch die Straßen ziehen kann. Der Dresdener Stadtrat hat sein Versprechen vom 13. Februar, den Nazis deutlich Paroli zu bieten, bisher nicht wahr gemacht. Den Worten müssen endlich Taten folgen!
Wir wollen vielmehr in einer Stadt leben, in der die Menschen sich der rechten Gefahr entgegenstellen und sensibel sind für das Problem. Dabei helfen aber Kritik an oder gar die Kriminalisierung von zivilgesellschaftlichem Engagement gegen Nazis nicht weiter!
Außerdem kritisieren wir das Verhalten der Polizei:
Die Polizei ging mit einer eskalierenden Strategie gegen die wenigen Gegendemonstranten vor. Beamt_innen übten wahllos Gewalt an aufgebrachten Passant_innen aus. Auch wir von der Grünen Jugend mussten erfahren, dass Polizist_innen nicht davor zurück schrecken, auch Frauen anzugreifen, ein Mitglied der GJ Dresden wurde von einem vorbeilaufenden Polizisten ohne Grund ins Gesicht geschlagen. Wir fragen uns, was das mit dem Schutz einer Demonstration zu tun hat.
Wir wollen, dass Polizist_innen sich mehr als Verteidiger_innen von Vielfalt, Demokratie und Menschenwürde sehen und nicht den Menschen das Leben schwer machen, die gegen Nazis auf die Straße gehen.
Bericht Fahrradtour "Konsum Global"
Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 21:19 Uhr
Am 8. Juni nahm die Grüne Jugend Dresden an der von "Konsum Global" organisierten Fahrrad-Stadtrundfahrt teil. Dabei wurden Alternativen zum stupiden Konsumverhalten und Möglichkeiten eines nachhaltigen Konsumierens kennengelernt. Stationen waren zum Beispiel der Umsonstladen in der Alaunstraße und die Verbrauchergemeinschaft in der Hansastraße, die vor allem Bio- und Fair-Trade-Produkte von lokalen Produzenten anbietet.
Nazidemo am Donnerstag verhindern!
Dienstag, den 15. Juni 2010 um 18:36 Uhr
Für Donnerstag rufen NPD und Freie Kameradschaften zum ersten Mal seit dem 13. Februar zu einer gemeinsamen Aktion auf. Anlässlich des Arbeiteraufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 wollen die Nazis wieder einmal Geschichtsrevisionismus betreiben und ihre menschenverachtenden Haltungen in die Welt tragen. Die Grüne Jugend Dresden ruft dazu auf, diesen Aufmarsch zu verhindern und den Nazis auch den 17. Juni zu vermiesen, so wie es schon am 13. Februar dank der Zivilcourage vieler Dresdnerinnen und Dresdner funktioniert hat.Kommt um 17 Uhr zum Postplatz und zeigt den Nazis, was ihr von ihnen haltet: Nichts!
Wann: Donnerstag, 17Uhr
Wo: Postplatz Dresden"
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