Pressemitteilungen
Eine politische Jugendorganisation leistet selbstverständlich auch etwas Pressearbeit. Hier findest Du unsere letzten Pressemitteilungen chronologisch sortiert.
Nazis erobern Dresdens Innenstadt/Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten
Freitag, den 18. Juni 2010 um 15:55 Uhr
Am 17. Juni, einem Tag des Widerstands gegen Diktatur und für die
Freiheit aller Menschen, instrumentalisierten Neonazis erneut die
Geschichte. Unter dem Motto "Damals wie heute" marschierten 120 Nazis
ohne große Gegenwehr durch Dresdens Innenstadt.
Wir als Grüne Jugend wollen nicht in einer Stadt leben, in der braunes Gedankengut einfach durch die Straßen ziehen kann. Der Dresdener Stadtrat hat sein Versprechen vom 13. Februar, den Nazis deutlich Paroli zu bieten, bisher nicht wahr gemacht. Den Worten müssen endlich Taten folgen!
Wir wollen vielmehr in einer Stadt leben, in der die Menschen sich der rechten Gefahr entgegenstellen und sensibel sind für das Problem. Dabei helfen aber Kritik an oder gar die Kriminalisierung von zivilgesellschaftlichem Engagement gegen Nazis nicht weiter!
Außerdem kritisieren wir das Verhalten der Polizei:
Die Polizei ging mit einer eskalierenden Strategie gegen die wenigen Gegendemonstranten vor. Beamt_innen übten wahllos Gewalt an aufgebrachten Passant_innen aus. Auch wir von der Grünen Jugend mussten erfahren, dass Polizist_innen nicht davor zurück schrecken, auch Frauen anzugreifen, ein Mitglied der GJ Dresden wurde von einem vorbeilaufenden Polizisten ohne Grund ins Gesicht geschlagen. Wir fragen uns, was das mit dem Schutz einer Demonstration zu tun hat.
Wir wollen, dass Polizist_innen sich mehr als Verteidiger_innen von Vielfalt, Demokratie und Menschenwürde sehen und nicht den Menschen das Leben schwer machen, die gegen Nazis auf die Straße gehen.
Zum Kindertag
Montag, den 31. Mai 2010 um 15:54 Uhr
Zum Kindertag am 1.Juni erklärt die GJ Dresden:
Kinder werden in unserer Gesellschaft sehr stiefmütterlich behandelt. Zwar ist es allgemeiner Konsens, dass es mehr und beitragsbefreite Kitaplätze benötigt und dass Grundschulen saniert werden müssen. Von der ausgerufenen Bildungsrepublik bleibt aber bei näherer Betrachtung in Sachsen nicht mehr viel übrig: Kitas kosten nach wie vor Geld, obwohl andere Bundesländer mit gutem Beispiel voran gehen. Die Entfernungen zwischen Kita und elterlicher Wohnung sind teilweise sehr groß, und viele Grundschulen sind mehr als sanierungsbedürftig, ganz abgesehen von den fehlenden 1.300 Plätzen
Die Grüne Jugend Dresden fordert die Landesregierung dazu auf, endlich ein nachhaltiges Schul- und Kitakonzept zu erarbeiten. Das Gemeinschaftsschulkonzept soll weiter geführt und nicht aus parteipolitischen Gründen zu den Akten gelegt werden – eine wirkliche Evaluation hat nie stattgefunden. Kitaplätze sollen beitragsfrei sein und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. An Bildung und Jugend darf nicht gespart werden!
Preiserhöhung beim VVO
Montag, den 31. Mai 2010 um 15:50 Uhr
Zur geplanten Preiserhöhung des VVO erklärt die Grüne Jugend Dresden:
Diese Woche ist es wieder soweit: am Mittwoch will der Verwaltungsrat des VVO erneut eine Preiserhöhung beschließen. Dadurch werden gerade Geringverdiener, die meist auf den ÖPNV angewiesen sind, in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Grüne Jugend Dresden fordert dazu auf, im VVO endlich das Modell des Mobilitätstickets durchzusetzen, wie es unter anderem in Berlin praktiziert wird und bereits für die Stadt Dresden beschlossen wurde. Mittelfristig fordern wir außerdem dazu auf, endlich einen kostenlosen ÖPNV zu verwirklichen. Mobilität ist ein Grundrecht und es muss sichergestellt werden, dass jeder und jede dieses auch nutzen kann.
Mit Biss gegen Atomkraft und Filmabend in der Gruenen Ecke am Donnerstag
Dienstag, den 27. April 2010 um 13:19 Uhr
„Atomkraftwerke aufessen“ hieß es am Montag Nachmittag für die Dresdnerinnen und Dresdner auf dem Dr. Külz-Ring. Die Grüne Jugend Dresden verteilte zum Gedenken an die Tschernobylkatastrophe vor 24 Jahren selbst gebastelte Keks-Kraftwerke sowie Infomaterial rund um das Thema Atomkraft.
Am 26. April 1986 ereignet sich mit dem Unglück von Tschernobyl eine Katastrophe noch unbekannten Ausmaßes.
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