Grüne Hochschulgruppe Dresden
Samstag, den 14. November 2009 um 12:59 Uhr
Die Grüne Hochschulgruppe Dresden mischt wieder aktiv in der Hochschulpolitik mit
Erst vor wenigen Wochen wurde die Grüne Hochschulgruppe Dresden wieder gegründet und agiert seitdem unabhängig von der Schwester-Organisation, der Grünen Jugend. Durch die Eigenständigkeit der Hochschulgruppe sollen Grüne Hochschulthemen wieder gezielt vorangebracht werden.
Am 14.10.09 wurde auf der Mitgliederversammlung der Grünen Jugend beschlossen, die Grüne Hochschulgruppe Dresden auszugliedern. Mehrere Mitglieder hatten sich zuvor dafür ausgesprochen, weil sich die Grüne Jugend so stärker auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen konzentrieren kann und die Hochschulgruppe näher am universitären Geschehen ist. Bereits Jahre zuvor existierte eine Grüne Alternative Hochschulgruppe, zunächst eigenständig, später als Teil der Grünen Jugend.
Die wiederbelebte Grüne Hochschulgruppe Dresden trifft sich künftig mindestens zwei Mal pro Monat und setzt sich unter anderem für die Abschaffung von Studiengebühren, für mehr studentische Mitbestimmung, regionales Bio-Essen und Fair Trade-Produkte in der Mensa ein. Des Weiteren wollen wir einen fahrradfreundlichen Campus, unterstützen das Projekt UniSolar und wollen mehr Frauen als Professorinnen und Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen. Campusweit sollte es höhere Löhne für StudentInnenjobs geben und wir sind für ein elternunabhängiges BAföG und sichere Daten in der Uni.
Als erste wichtige Aktion wurden TUD und StuRa in einem offenen Brief wegen der Missstände bei den Wahlen von Senat, erweiterten Senat und Fakultätsräten am 3.11. und 4.11. kritisiert und aufgefordert, die Rechtmäßigkeit der Wahlen zu prüfen. Dieser wurde am Mittwoch, den 11.11. auf der Veranstaltung „Gesprächszeit Bildung“ offiziell der TU Dresden und der StuRa als Ausrichter der misslungenen Universitätswahlen übergeben.
Auf dem Vernetzungstreffen der Hochschulgruppen am 10.11. wurde die Initiative der Grünen Hochschulgruppe bereits von mehreren Gruppen begrüßt und vorgeschlagen, einen weiteren, gemeinsamen Brief zu den Universitätswahlen zu formulieren.
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