Universitätswahlen und Fair-Trade-Produkte in den Mensen

Die Universitätsleitung und der StuRa der TU Dresden ziehen Konsequenzen aus den Universitätswahlen und die Mensaleitung und Studentenschaft wollen gesundes/klimafreundliches Essen und Fair-Trade-Produkte für die Mensen.

 

Enttäuschend war die Wahlbeteiligung bei den Universitätswahlen am 3. und 4.11.2009.
Infolge eines Offenen Briefes, welcher die Vorbereitung, Bewerbung und Durchführung der Wahlen kritisierte, fand am 15.12. ein Treffen zwischen Universitätsleitung (stellvertretend Herr Denk vom Dezernat 3), der StuRa (Michael Moschke) und der Grünen Hochschulgruppe statt.
Die Universitätsleitung erklärte sich bereit, in Zukunft umfassender über die TUD-Homepage auf die Universitätswahlen hinzuweisen, wies Kritik an den abgelegenen Wahllokalen aus organisatorischen Gründen jedoch zurück. Die Wahlhelfer sollen bei der nächsten Wahl für die korrekte Regelung sensibilisiert werden, falls jemand nicht im Wahlverzeichnis gelistet wäre. Zudem wurde eine studentische Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung der Wahlen angeboten.
Michael Moschke, Geschäftsführer für Hochschulpolitik, bedauerte im Namen des StuRa das fehlende Engagement bei der Bewerbung der fakultätseigenen studentischen KandidatInnen. Insbesondere die Fachschaftsräte hätten vermehrt informieren und werben müssen. Für die nächsten Senats- und Fakultätsratswahlen sollen die Fachschaftsräte zu mehr Werbung angeregt werden.

 

Gemeinsam mit der StudentInnen-Initiative mensa universale setzt sich die Grüne Hochschulgruppe außerdem für gesünderes/klimafreundliches Essen (Bio, Regional, Vegan, Vegetarisch) und mehr Fair-Trade-Produkte in den Mensen und Cafeterien ein. Am 11.12.2009 fand bereits ein erstes gemeinsames Gespräch mit Mensaleiter Udo Lehmann und Katharina Hörold (Zentraler Einkauf Lebensmittel) statt. Konkrete Ergebnisse wird es bereits im kommenden Sommersemester geben.
So wird geprüft, ob in Zukunft Bio-Eis aus regionaler Produktion (bisher Schöller, Nestle) in den Cafeterien angeboten werden kann. Auch über Fair-Trade-Schokolade und -Tee wird nachgedacht. Entscheidend wäre hier ein Großhändler, da man sich nicht auf einen einzelnen Hersteller beschränken wolle. Zu diesem Zweck wurde bereits der Kontakt zur Organisation Transfair vermittelt. Als Höhepunkt wird es im Sommersemester eine Aktionswoche in der Neuen Mensa geben, die insbesondere gesünderes/klimafreundliches Essen bewerben soll. Flankierend planen die mensa universale und die Grüne Hochschulgruppe viele Aktionen zu Klimaschutz und Fair Trade, u.a. Filmveranstaltungen, Vorträge und eine große Klimaschutz-Party. Ende Januar folgt ein zweites Gespräch mit der Mensaleitung.

 

Grüne Hochschulgruppe Dresden

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