Drogenpolitik
Deshalb fordert die Grüne Jugend den kontrollierten Verkauf aller Drogen in Fachgeschäften. Staatlich kontrollierte Drogenfachgeschäfte werden von ausgebildeten Fachverkäufern betrieben, die den Konsumenten kompetent beraten. Zusätzlich gibt es für jede Droge Beipackzettel. Die verkauften Drogen werden nach Qualitätsstandards produziert, die vergleichbar mit denen für Medikamente sind. Ein solches System würde den Schwarzmarkt vernichten und der Drogenmafia den Boden entziehen. Die Einnahmen aus dem Drogenhandel könnten dann für die Suchthilfe und die Drogenprävention eingesetzt werden.
Psychische und physische Schäden der Konsumenten entstehen oft durch den falschen Umgang und die mangelnde Qualität der Drogen. Deshalb benötigen wir eine bessere Aufklärung, die schon in der Schule beginnen sollte. Die Legalisierung würde Suchtkranke nicht automatisch zu Verbrechern machen.
Wie borniert die konservativen Parteien in Deutschland mit diesem Thema umgehen zeigt sich daran, dass nicht einmal schwerkranke Menschen Cannabis konsumieren dürfen, obwohl nachgewiesen ist, dass THC diesen Patienten Linderung verschaffen könnte.
Dieser Artikel unseres Mitglieds Gunnar Dietz erschien in der Novemberausgabe 2008 des Jugendmagazins Skunk (http://www.skunk.de/).




