Und täglich grüßt das Murmeltier
Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 08:46 Uhr
Die Grüne Jugend Dresden erklärt zu den Durchsuchungen der Büros und Infoläden linker AktivistInnen in Berlin und Dresden:
Alle Jahre wieder das gleiche Spiel: Nazis wollen durch Dresden marschieren, aber behindert wird nur der Widerstand dagegen!
Es ist absurd und über alle Maßen unverständlich, warum die Polizei in Sachsen versucht, das Bündnis Dresden-Nazifrei zu kriminalisieren. Die Grüne Jugend Dresden verurteilt diese blinde Aktionswut aufs schärfste. Dazu erklärt Stefan Kollasch von der Grünen Jugend Dresden: „Nazis dürfen zu tausenden unbehelligt durch die Straßen ziehen, und demokratischer Widerstand wird bis zuletzt bekämpft und behindert.“ Und so geht das schon Jahre. Bisher haben weder Demos noch Mahnwachen oder Kundgebungen etwas an dieser Situation ändern können. Diese Blockade ist unser gutes Recht – und keine Straftat. Wenn Nazis in Dresden laufen dürfen, dann dürfen wir uns dagegen wehren und das werden tausende Menschen am 13. Februar auch tun. Wir werden uns nicht abschrecken, einschüchtern oder sonst irgendwie davon abringen lassen, diesem Spuck ein Ende zu bereiten – und zwar auf demokratisch legitimen Wege, und nicht, wie die sächsische Landesregierung, durch die Einschränkung des Grundrechtes der Versammlungsfreiheit (siehe Novelle des Sächsisches Versammlungsgesetzes). Nur wenn wir gemeinsam auf die Straße gehen und alle zusammen halten, werden wir dieses Problem lösen. Aktionen wie die der Polizei helfen dabei jedoch nicht. Wir sind solidarisch mit allen Aktiven in Dresden und ganz Deutschland und werden am 13.Februar vor Ort sein.
Diesmal komme sie nicht durch!
Grüne Jugend Dresden




